Die Herstellung von Jasmintee


Die Herstellung des Jasmintees ist seit jeher aufwendig, denn die Blüten werden zumeist noch per Hand und nur zu bestimmten Uhrzeiten gepflückt, weil sie genau in dem Zeitpunkt mit dem Tee gemischt werden, in dem sie voll geöffnet sind und am stärksten duften. Auch die Auswahl des richtigen Basistees erfordert einige Erfahrung; sowohl Blüten als auch Tee müssen für ein optimales Geschmacksergebnis qualitativ hochwertig sein und zusammen passen.

Traditionelle Aromatisierung mit frischen Jasminblüten
Traditionelle Aromatisierung mit frischen Jasminblüten
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Grundsätzlich werden zwei Arten bei der Herstellung von Jasmintee unterschieden: das Vermischen der Blüten mit Teeblättern oder das Bedampfen. Jede der Methoden hat ihre Vor-und Nachteile, viele geben einer schonenden Dampfmethode den Vorzug, weil dabei die Jasminblüten nicht direkt mit dem Tee in Kontakt kommen, so dass eventuell belastende Stoffe aus den Blüten sich nicht ablagern. Außerdem soll sich bei dieser Verfahrensweise der Duft gut auf den Tee übertragen.

Andere Teekenner bevorzugen das Aroma, das bei traditioneller Herstellung von den frischen Blüten an den Tee direkt abgegeben wurde. Hierzu werden der Tee und die Blüten übereinander geschichtet und über Nacht geben die Jasminblüten ihren Duft an den Tee an. Am Morgen werden die Blüten da entfernt. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Hierbei werden gebräuchliche Teesorten, wie Bi Luo Chun, zwei bis drei Mal erneut mit Blüten angereichert, während qualitativ hochwertige Sorten noch häufiger mit Beimischungen aromatisiert werden. Dragon Pearls beispielsweise bis zu neun Mal.

Werden Blüten aus Bioanbau verwendet, besteht keine Gefahr der Verunreinigung. Ein Grund mehr zu Bio Jamin Tee zu greifen.

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